Westerwälder Kleinhaus

07-KleinhausHPDas Vorbild dieses 2004 rekonstruierten Gebäudes steht in Kirburg, unweit von Hachenburg.
Beengt lebten dort 11 Personen auf den 50 Quadratmetern Wohnfläche des Hauses.
In solchen Kleinhäusern wohnten Bergleute, Tagelöhner und Wanderarbeiter mit ihren Familien, die nur ein bescheidenes Einkommen hatten.

Die kleine Kammer hinter dem Ern war das Elternschlafzimmer. Vom Ern geht rechts die Wohnstube mit Ofen ab, dahinter liegt die unbeheizte Kammer für die Kinder. In der Wohnstube wurde abwechselnd gekocht, gelebt, gespielt und geschlafen.

Auf dem Dachboden waren sperrige, nicht täglich genutzte Haushaltsgegenstände gelagert. Zum Beispiel die Teigmolle. Denn natürlich wurde der Brotteig damals alle zwei bis drei Wochen selbst hergestellt und die Brotlaibe im Dorfbackes gebacken. Im Dachgeschoß war zudem noch eine Klempnerwerkstatt (Spenglerei) untergebracht. Blech-Vorräte, Brennholz sowie das Viehfutter für eine Kuh sowie Hühner fanden im Schuppen gegenüber Platz.

Wechselnde Ausstellungen zu sozialgeschichtlichen Themen werden im Kleinhaus präsentiert. Zudem finden hier museumspädagogische Aktionen statt.
Im Keller ist das letzte Exemplar des 1945 ausgestorbenen „Westerwälder Rindes“ zu sehen.

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Das Vorbild dieses 2004 rekonstruierten Gebäudes steht in Kirburg, unweit von Hachenburg.

Beengt lebten dort 11 Personen auf den 50 Quadratmetern Wohnfläche des Hauses.

In solchen Kleinhäusern wohnten Bergleute, Tagelöhner und Wanderarbeiter mit ihren Familien, die nur ein bescheidenes Einkommen hatten.

Wechselnde Ausstellungen zu sozialgeschichtlichen Themen werden im Kleinhaus präsentiert. Zudem finden hier museumspädagogische Aktionen statt.

Im Keller ist das letzte Exemplar des 1945 ausgestorbenen „Westerwälder Rindes“ zu sehen.

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