Historikertreffen3Intensivierung der Abstimmung und Bündelung der Aktivitäten geplant

Am 30. September d.J. traf sich im Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg ein Kreis von haupt- und nebenberuflichen Historikern, der sich seit Jahren engagiert und erfolgreich mit der Geschichte des Westerwaldes beschäftigt. An dem Gedankenaustausch nahmen Mitglieder des Historischen Stammtisches aus Montabaur sowie die Vorstandsmitglieder der GeschichtsWerkstatt Hachenburg e.V., Frau Sabine Herrmann, Frau Klinkhammer und Frau Kauschka, teil.

Historikertreffen1Der Leiter des Landschaftsmuseums, Dr. Manfrid Ehrenwerth, und der wissenschaftliche Leiter der Museumspädagogik des Museums, Dr. Moritz Jungbluth, vermittelten den Gästen aus Montabaur einen Überblick über das Gelände des Museums sowie einen Einblick in dessen vielfältige Aktivitäten, insbesondere im Bereich der Museumspädagogik.

Bei allen Unterschieden kristallisierten sich in den Statements der Gäste des Landschaftsmuseums vor allem wichtige Schnittmengen für das gemeinsame Anliegen „Geschichte des Westerwaldes“ deutlich heraus: Der Historische Stammtisch versteht sich als Gesprächsforum und Netzwerk für alle an der Geschichte der Stadt und der Verbandsgemeinde Montabaur Interessierten. Ähnlich positionierten die Gäste der GeschichtsWerkstatt e.V. ihre Arbeit. Der Verein engagiere sich mit Veranstaltungen und Ausstellungen zur Geschichte der Stadt Hachenburg, um das historische Erbe der Stadt darzustellen, aufzubereiten und zu bereichern.

Historikertreffen2Gerade die Unterschiede im Gegenstandsbereich der regionalhistorischen Arbeit – Geschichte des Westerwaldes im Ganzen auf der einen und Konzentration auf die Städte/Verbandsgemeinden Montabaur bzw. Hachenburg auf der anderen Seite – machte allen Gesprächsteilnehmern bewusst, welche Ressourcen in einer Intensivierung der Zusammenarbeit und insbesondere einem offenen Austausch der Forschungsergebnisse schlummern. Gäste und Gastgebern waren sich darin einig, dass erfolgreiches Heben dieser Potenziale über den regelmäßigen Gedankenaustausch auch ganz konkret eine Vernetzung dieser drei wichtigen regionalhistorischen Akteure, z.B. von Archiv- und Buchbeständen, bedeutet.

Historikertreffen4Von daher war es nur folgerichtig, dass die Koordinatoren des Historischen Stammtisches, Dr. Hermann-Josef ten Haaf und Dr. Paul Possel-Dölken, die Fortsetzung des jetzt begonnenen Gedankenaustausches begrüßten und spontan die Hachenburger Historikerkollegen des Landschaftsmuseums und der GeschichtsWerkstatt zu einer Fortsetzung des Gesprächs und zu einer Vertiefung des Kontaktes nach Montabaur einluden.        
(Text: Dr. Hermann-Josef ten Haaf, Montabaur)